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Mittwoch, 16. Januar 2008

Ist Microsoft pervers?

Die britische Times hat einen Patenantrag gefunden von Microsoft. Er dient der Überwachung einer ganzen Firma, speziel deren Mitarbeiter. Was sagt man dazu. Als ich näheres gelesen hatte, wurde mir anders.

Der Antrag wurde 2006 schon eingereicht. Es ist bislang das erste System was zu solch einem Einsatz kommen soll.

"Neben der Überwachung der Computer soll das System physiologische und andere Daten mit drahtlosen Sensoren erfassen: Puls, EMG, Hautwiderstand, Hirnwellen, Atemfrequenz, Körpertemperatur, Bewegung, Gesichtsbewegungen, Gesichtsausdruck und Blutdruck."
Das System soll so schauen ob Hilfe benötigt wird oder ein weiterer Angestellter von nöten ist. Leistungsvergleich ist natürlich auch wichtig. Der Rest der "Vorteile" ist ein Lacher.

Heise meint:
"Das System soll die Aktivität der einzelnen Angestellten überwachen, feststellen, wenn Benutzer Unterstützung benötigen, und mindestens einen weiteren Angestellten ausmachen, der helfen kann, indem er Fragen beantwortet oder die Aufgabe selbst zu Ende führt. Durch das Speichern der Leistungsdaten von Menschen und der Tätigkeiten, die sie mit ihren Geräten wie Notebooks, PCs, PDAs, Handys ausführen, sollen Probleme besser identifiziert und die Leistung verglichen werden können."

Was ich darin sehe, ist eine weitere Möglichkeit ein Persönlichkeitsprofil zu erstellen.
Wie wäre es wenn wir diese Daten verbinden, damit jeder Arbeitgeber dann Zugriff darauf hat?
Das wäre toll, dann könnte man ja nur gesunde und fleißige Menschen anstellen.

1 Kommentare:

Kiki hat gesagt…

Ich frag mich wer da arbeiten würde. Obwohl, manche machen alles für Geld. :/